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Pension Taleton
Xirokambi, Dimos Faridos
Lakonia, PLZ: 23054
Peloponnes - Griechenland
Tel.: +30 27310-35150
Fax: +30 27310-35170

Olivenölzisterne


Unterhalb der Rezeption können unsere Gäste die alte Olivenölzisterne besuchen. Der zylindrische Behälter mit einer Kuppel, wurde im Jahre 1850 von erfahrenen Meistern erbaut. Sein Volumen (40m³) und die Qualität aus handgeschlagenen Marmorsteinen sind die Hauptmerkmale von diesem einzigartigen, unterirdischen Denkmal.


Diese Zisterne für Olivenöl wurde von einem Meister, Konstantinos Farmasonis erbaut, der vom 19ten Jahrhundertbis Anfang des 20ten Jahrhunderts im Bezirk tätig war.


Seine Form ist zylindrisch mit einem Abschluss an der Spitze und mit einer Kegel- Ebenen-Form auf dem Boden, um den Fall der Komponenten des Olivenöles zu sammeln. Sein Durchmesser beträgt 2,80 m und seine Höhe misst 5,80 m. Die Kapazität ist circa 40 Kubikmeter. Wenn man davon ausgeht, dass eine Durchschnittsfamilie 8 Behälter Öl braucht, das sind 140 Kilo pro Jahr, dann würde man 220 Jahre brauchen, um das Öl zu konsumieren, das sich in der Zisterne befindet.


Die Zisterne wurde aus Marmorsteinen aus dem Taygetos hergestellt und speziell aus einem Steinbruch, der sich über dem Dorf Anogia, befindet. Es wird berechnet, dass die Steine die für den Bau geschlagen wurden, 600 an der Zahl waren, die mit Durchmessern zwischen 25 bis 40 cm Länge, 20 bis 30 cm Höhe und 20 bis 25 cm Stärke schwanken. Extern gibt es 15 cm dicken Beton, bestehend aus Kies verschiedener Größen mit Mörtel aus dem Land der Thera.


Die Konstruktion einer Zisterne (1916)


Die Menschen wussten zu jeder Zeit wie sie ihre Probleme lösen konnten. Als es in unserer Region an der Zeit war zu ernten und die Ernte des Olivenöles zu groß für Tänke, Tongefäße und verschiedenen anderen Aufbewahrungsorten war, ergriffen die Olivenbauern die Olivenzisternen meines Großvaters Vasilios S. Christopoulos, welche der damals ausgezeichnete Baumeister K. Farmasonis konstruiert hatte. Ich lege den Vertrag der Konstruktion bei.


Xirokambi, 20 Mai 1916


Herr Vasilios Christopoulos,



hiermit mache ich Ihnen bekannt, dass ich nach unserer mündlichen Absprache, die Konstruktion einer Ölzisterne aus Marmor innerhalb Ihres Wohnsitzes, mit einer Kapazität von zehntausend Okaden beginnen werde.


1. Der Wert der Ölzisterne wird mit 105 Drachmen pro tausend Liter Kapazität berechnet und von Ihnen bezahlt.


2. Der Transport, Export des Marmors, die Öffnung der Grube, das Ausgraben der Ölzisterne Öltanks wird von mir, meinen Arbeitern und 10 Steinmetzen übernommen. Die Öffnung wird aus Marmor geschlagen.


3. Die Kosten für die Kalksteine, den Sand und andere Materialien, die ich für die Konstruktion benötige, tragen Sie. Ich werde die Kosten für den Marmor und die Steine tragen.


4. Der Beginn der Arbeiten findet nach sechs Tagen statt und wird am 15. September dieses Jahres enden, an dem ich Ihnen meine Arbeit übergeben werde.


5. Die Bezahlung wird je nach Arbeit erfolgen. Als Vorschuss bekam ich heute 50 Drachmen.


Falls ich Ihnen die Ölzisterne im vorgegebenen Zeitraum nicht übergeben kann, verspreche ich Ihnen hiermit, dass ich 500 Drachmen als Busgeld zahlen werde.



Hochachtungsvoll


Konstantinos N.A. Farmasonis




P.S.

Der Marmor wird vom Steinbruch in Anogia transportiert. Falls der Inhaber Bezahlung verlangt, müssen Sie dafür aufkommen. Ich bin lediglich für den Export und Transport des Marmors zuständig.




Um den Paragraph 2 zu analysieren, der mit der Dichte der Ölzisterne zusammenhängt, erkläre ich folgendes:


Die Anwendung des Marmors, Informationen des Herrn Panagiotis Stergianopoulos zufolge, der diese von seinem Vater Georgios Stergiannopoulos hat, ist das Material der Zusammenhaltung der Marmorplatten, um das Rinnen des Olivenöls, aus der Ölzisterne zu vermeiden und ohne die wirklichen Mengen der Materialien zu erfahren: Teil Olivenöl, Teil Eiergelb, Teil Schwefel. All das wurde zu einem Brei verarbeitet. Schafswolle wurde zu Garn gesponnen. Dieses Garn wurde dann zwischen den Marmorsteinen platziert. Auf diese Art wurde eine Dichte erlangt, so dass es keine Zwischenräume in den Marmorplatten gab. So wurde die Gefahr verringert, dass das Olivenöl aus der Zisterne entrinnt.


Quelle: Magazin "The Faris" - Artikel Vasileios I. Christopoulos

 
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